Exkursion

Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe

22.02.2012 / Hannover, Deutschland

Interview mit Dr. Karl Hinz

 

 

Die CLCS (Commission on the Limits of the Continental Shelf) welche sich aus 21 gewählten Vertretern der UN-Mitgliedstaaten zusammensetzt entscheidet über die mögliche Erweiterung des Festlandsockels antragstellender Staaten. Ihre Entscheidungen basieren auf bathymetrische und seismischen Daten, welche nach ihrer Erhebung durch den jeweiligen Staat, der Kommission eingereicht werden. 

 

Dr. Karl Hinz war von 1997 bis 2002 Mitglied der CLCS

Seit 2002 berät er Staaten (im vorliegenden Fall Nigeria) bei der Antragstellung.

Ausschlaggebend ist bei allen Berechnungsmethoden der sogenannte Slope, die stärkste graduelle Änderung des Übergangbereichs zwischen Flachsee (Schelf) und Tiefsee. Die Festlegung des Begriffs in der UNCLOS (United Nations Convention on the Law of the Sea) tritt mit der geowissenschaftlichen Praxis in Konflikt.

 

 

 

 

 

Herzlichen Dank an Dr. Karl Hinz für die freundliche Unterstützung und Gesprächsbereitschaft

 

 

Links: CLCS